Bandwagon-Effekt

Bandwagon-Effekt - wenn die Nachfrage nach einem Produkt steigt, weil andere Personen ein Produkt bereits gekauft haben und neue Kunden dieses Produkt ebenfalls kaufen wollen, weil andere dieses Produkt bereits besitzen, spricht man vom Bandwagon-Effekt.

Der Bandwagon-Effekt kann mehrere Auslöser haben:

  • nichtlineare Nutzenzunahme bei linearer Nutzerzunahme - bei manchen Produkten ergibt sich der Nutzen erst ab einer gewissen Schwelle von Nutzern bzw. steigt dann exponenziell an. Beispiel dafür sind Mobilfunknetze, Social Communities im Internet.
  • Unsicherheit bei Innovationen - neue Produkte, deren Qualität und Nutzen fraglich ist, werden zuerst von Innovatoren gekauft. Erst wenn für diese ein Mehrwert ersichtlich ist, sind auch weitere Konsumentenschichten bereit Geld zu investieren. Beispiele dafür finden sich sowohl in technischen Bereichen als auch im FMCG-Bereich.
  • sozialer Druck - sofern vom Besitz eines Produktes ein sozialer Druck ausgeht, beispielsweise der Art, dass der Besitz als Voraussetzung zur Teilnahme am Gruppenleben angesehen wird - führt der Besitz durch einige Gruppenmitglieder (die den Status sozialer Knotenpunkte haben müssen) zur Nachfrage weiterer Mitglieder. Beispiele dafür sind in den Bereichen Jugendkultur, Mode, Kunst zu finden.


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