

Ein Fehler 1. Art liegt bei Befragungen, Tests oder Beobachtungen dann vor, wenn das Ergebnis aus einer Stichprobe als repräsentativ für die Grundgesamtheit angesehen wird, obwohl es tatsächlich für diese nicht zutrifft.
Da Repräsentativität kein Absolutwert ist, sondern Repräsentativität immer innerhalb bestimmter Grenzen (Abweichungen bei bestimmten Vertrauensbereichen) gilt, ist von einem Fehler 1. Art dann auszugehen, wenn das tatsächliche Ergebnis für eine Grundgesamtheit außerhalb der Vertrauensbereiche des Stichprobenergebnisses liegt.
Siehe auch: Fehler 2. Art, Grundlagenartikel Repräsentativität
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